Donnerstag, 24. April 2008

Get Well Soon, 23.04.08, MUK Gießen

Nebelschwaden ziehen über das Sauerland

(möpp) Gedanken an vergangene Kultur begleiten die vorbei fliegende Landschaft.
Das Ende einer Premiere
Aber blicken wir zurück, weit zurück.

Burg Münzenberg, erhaben über der Landschaft, ich blicke umher. Mit einer fiesen Erkältung röchelt man am oberen Ende des Turmes schon ganz schön. Vielleicht sollte ich auch einfach nur mehr Sport treiben. Aber ich schweife ab. Es wird Frühling. Aufsitzrasenmäher soweit das Auge reicht. Die Quittung der „Verwaltung der staatlichen Schlösser und Gärten Hessen“ erfüllt mich mit Stolz - ich habe zum Kulturerhalt des Nachbarlandes von NRW beigetragen. Dafür durfte ich ohne Visum ein- und ausreisen. Ein romantischer Start in den Kulturtag. Als Tipp gab mir der Herr EvE das Burgcafe als Pausenstation auf den Weg. Ein Supertipp. Es öffnet am 1. Mai.
Aber es ist ja Kulturtag und so kommt es, dass der Besitzer des Cafes genau heute seinen 66sten Geburtstag feiert. Und ich mitten drin. Bei Kaffee und selbstgebackenem Käsekuchen sitzen wir im baumbesetzten Vorgarten und genießen die Frühlingssonne. Mit dem Versprechen auch mal zum bezahlten Verzehr vorbeizuschauen, werde ich aus dieser Runde kostenfrei entlassen. Soll noch mal einer sagen Kultur wäre teuer.

Es ist kurz nach 17:00 Uhr.
Dorf. Klein. Hübsch. Wie ein Dorf sein soll. Und dann die Nr. 33
So „Blinddates“ haben doch schon was Spannendes.
Ein Klingelschild: Martin Ebner. Sonst nix. Kein von E. Ich fühle mich irgendwie gleich wohl.
Ich möchte hier die nette junge Dame nicht unerwähnt lassen, die auch dort wohnt, die ich aus mir bekannten Gründen nicht namentlich erwähnen werde, sie aber immer auch mit gemeint sein wird. (Ist das nicht schön geheimnisvoll?)
Einen Schritt in den Innenhof und ich fühle mich noch wohler.
Ich möchte mich hier kurz fassen und nur auf den thailändisch-anthroposophischen Gaudiismus des Gebäudes hinweisen, das ich in einem Dorf so nicht erwartet hätte, aber mich angenehm in sich aufgenommen hat. (Wenn Sie da mehr zu wissen wollen, buchen sie einen Grillabend im Garten von Herrn EvE)

Zeit zum Essen.

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Man lebt schließlich nicht von Kultur alleine. Frau Hofmann, Herr EvE und ich sitzen schon in der Pizzeria, als Frau WagEner und Herr Ladda scheinbar wie abgesprochen ein bisschen zu spät (aber im pädagogischen Viertel) die Runde vervollständigen. Der 6. Platz für den nicht gekommenen Überraschungsgast wird entfernt und wir beginnen die Bruschetta zu vernichten. Ich erwähne die nur, da diese Bruschetta als eines der wenigen gelungenen Bilder des gemeinsamen Abendessens zumindest im Bild erhalten geblieben sind. Die Gesprächsinhalte gebe ich hier nicht weiter, wenn Sie da mitreden wollen, kommen Sie selber vorbei. (Ich hätte ja auch schreiben können: das geht Sie nichts an)

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Ich will hier den Bauunternehmer nicht unerwähnt lassen, der unsere Getränkerechnung freundlicherweise übernommen hat, zwar zum Leidwesen des Herrn EvE, aber es (er) geht ja schon wieder - im wahrsten Sinne des Wortes. (Wenn Sie dazu mehr wissen wollen, blättern Sie in den Tiefen der Foren, oder kommen Sie das nächste Mal einfach mit - wobei es jetzt unhöflich wäre, den Herrn EvE zu bitten, das noch einmal zu arrangieren …)

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20:30 Uhr Zeit für MUK.
Auf der Hinfahrt wird klar, dass dem Herrn Ladda manches Missgeschick nicht passiert, da er die nonverbale Kommunikation beherrscht.

21:00 Uhr Es spielt auf „Goodtimes, Goodtimes“.
Der Bandname ist Wunschtraum. Ein einsamer Mann, der entweder Morbus Bechterev hat, oder ihm keiner gesagt hat, dass er RECHTShänder ist, spielt Gitarre und Mundharmonika. Irgendwas zwischen Bruce S. und B. Dylan. Manchmal erinnert mich sein Gesicht an den „Beisser“ aus einem James Bond Film, sein Körper an Quasimodo. Was er da gesungen hat, kann ich Ihnen nicht sagen, da Frau H und Frau W sich so angeregt unterhalten haben, dass ich nix verstanden habe, was mich aber nicht wirklich gestört hat.
Dafür kann ich ihnen auch nicht sagen, worüber die beiden Damen gesprochen haben.
Kurz vor 22:00 Uhr, keine Zugabe. Der Physiotherapeut wartete wohl.

Junger Mann mit komischer Mütze stimmt die Instrumente. Typisch.
Hätte er doch schon fertig haben können.
Frau W und Frau H verstummen.
GWS geht los.
Um es vorweg zu nehmen:
Ich fand’s toll, und die CD auf der Rückfahrt im Auto war nicht minder schön.
Aber ich wär ja nicht der Möpper, wenn’s dabei bliebe.
Als aS-Mucken Hörer kennt man ja schon so einiges. Und das GWS sich da schon mal so anhört wie The Cure, The Smith, irgendsone isländische Band (Herr EvE), Queen oder Pink Floyd ist halt so und auch nicht schlimm.
ABER dass dann plötzlich „I will always love you“ von W. Houston - die ich erst mit C. Dion verwechselt habe - durch mein Gehirn wabert, war schon hart. Da hätte ich gerne noch ein Bierchen drauf getrunken - aber ich durfte nicht mehr, ich hatte schon zuviel gemöppert.
Also musikalisch, ausser diesem Ausrutscher, war’s wirklich gut.
Aus pädagogischer Sicht wäre da noch zu erwähnen die Gruppenkuschelstunde der Teenagerfraktion, die sich paviangleich in Reihe gelegt, gegenseitig belausten, bis die Erziehungsberechtigten dem ein Ende bereiteten, womit die Rangfolge der Alphamännchen in dieser Gruppe wohl neu zu bestimmen sind.
Die pädagogische Betrachtung der Musikgruppe GWS konnte nicht endgültig abgeschlossen werden. Wobei die hinteren 4 einfach nur Musiker waren, die Rolle der drei „Frontler“ aber noch Fragen offen lässt. SIE, die mit der Geige, erinnerte mich an die unnahbare Schönheit aus „Es war einmal in Amerika“. Wenn Sie in das Micro säuselte, musste ich leider an „Baccara“ denken - hören Sie sich mal den Anfang von „Yes Sir, I can Boogie“ an. ER, der Frontmann war einfach nur Frontmann, und ES, der arme Trompeter links, hätte gerne in der Mitte gestanden und die Geigerin auch gerne mal belaust. Kompensiert hat er das sehr geschickt mit einem Ausbruch als Headbanging-Heavymetal-Xylophonist.
Weitere Gruppen-Headbanging-Momente brachten mich eher dazu „Gesundheit“ zu rufen.

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Da der Herr EvE gerade eine 24 Stunden Schicht hinter sich hatte, alle anderen auch nach Hause wollten, und ich ja nichts mehr trinken durfte haben wir uns gegen 24:00 Uhr in die verschiedenen Windrichtungen zerstreut, nicht ohne ein Wiedersehen zu befürworten, für das ich allerdings erst auf Antrag eingeladen werden soll.
Zurück in meiner privaten Unterkunft bei Herrn EvE fiel ich in einen tiefen Schlaf, um nach einem ausgiebigen Frühstück die Heimreise (ins Büro) anzutreten.

Nebelschwaden ziehen über das Sauerland.

Ich habe wirklich wundervolle Menschen kennengelernt und Kultur genossen. Und bei jedem möppernden Wort seinen Sie sich gewiss: Es ist nur der Neid, über 2 Klavierstunden nie hinausgekommen zu sein, der daraus spricht.

Wenn Sie noch zweifeln: Trauen Sie sich! Haben SIE das nächste Mal Ihre Premiere.
Es wird Ihnen gefallen.

Außer W. Houston im Kopf.

Bilder zum Konzert (Bild oben "Konstantin Gropper" ist auch hierher):
http://www.flickr.com/photos/orlando8/sets/72157604702392214/

Dienstag, 22. April 2008

iLiKeTrAiNs und Get Well Soon am 15. April 2008 in der Brotfabrik, FFM

- Geht das zusammen? Nein, getrennt.
Zu Buche standen zwei mal gebratene Hähnchenbrust mit Tomatensalat, zwei kleine Radler und zwei große Pils. Die Zeche betrug zusammen, sagen wir mal, € 26,-.
- Das macht dann € 13,-für jeden!
Auf die Frage, ob denn ein großes Pils genauso viel koste wie ein kleines Radler, entgegnete die freundliche Bedienung, sie dachte, wir hätten jeder ein kleines Radler und ein großes Pils getrunken. Trotzdem ist es mit vereinten Rechenkünsten gelungen, den Betrag gemäß des Verzehrs zu berechnen. Wer die Radler und wer die Pils getrunken hat, dürfen Sie sich selbst ausdenken.
Derart gestärkt reihten sich die Herren Kurz und Geyer frohgemut und erwartungsschwanger in die Schlange zum Konzertsaal der Brotfabrik ein. Das Publikum umfasste durchaus auch gesetztere Herrschaften, also außer den bereits erwähnten Herren.
Der Saal war gut gefüllt und wir verweilten im hinteren Teil des Raums. Bald betraten iLiKeTrAiNs die Bühne und brachten uns schnell wieder unter den Boden der Tatsachen. Die fünf sehr jungen Musiker trugen weiße Hemden, schwarze Krawatten und einen Trauerflor am linken Arm. Nachdem die schnell gerissene Gitarrensaite des Sängers und Gitarristen (We`re not used to play, when it`s light outside) wieder ersetzt war ging`s auch los. Mit zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und Keyboard/Flügelhorn füllten iLiKeTrAiNs den Saal mit düsteren Untergangsmelodien. Sie webten einen dunklen Soundteppich über den der Sänger mit tiefer Stimme seine vermutlichen Katastrophenphantasien dem geneigten Publikum entgegensang. Die Texte waren mir leider nicht verständlich. Über eine Leinwand flimmerten derweil schwarzweisse Filme und Bilder. Nichts Erbauendes dabei. Bei den immer wieder eingeblendeten Orten und Daten, bildeten sich Assoziationen, dass an diesen Orten an diesen Tagen Grauenhaftes geschehen sein musste. Eine schier unendliche Namensliste, die, ähnlich einem Filmabspann über die Leinwand lief, gemahnte an eine Opferliste eines Schiffsuntergangs, Flugzeugabsturzes oder Vulkanausbruchs. Dann war`s nach einer Stunde auch schon vorbei. Es gab jede Menge Beifall, auch von uns. Irgendwie herrlich niederschmetternd. „Kunststudentenmusik“, so die treffende Einschätzung des Herrn Kurz. Trotzdem waren wir froh, dass der Konzertablauf nicht umgekehrt war. Mit diesen finsteren Tönen im Ohr, hätte keiner gerne den Heimweg angetreten.
Nach einer Umbaupause, die mit einer weiteren Erfrischung im Hof zugebracht wurde, ging`s dann weiter mit Get Well Soon. Das Outfit war diesmal geprägt von schwarzen Hemden, die fünf Musiker trugen. Nur die Geigerin, Konstantin Groppers Schwester Verena, trug ein Kleid undefinierbarer Farbe. Und er Drummer saß mit einem weissen Hemd und schwarzer Krawatte hinter seinen Trommeln. Allerdings ohne Trauerflor. Konstantin Gropper lobte auch zügig iLiKeTrAiNs. Sie seien stark. Über die Musik von GWS würde ja behauptet, sie sei melancholisch, aber jetzt fühlten sie sich doch eher wie eine „Mallorca Band“. Was sie zum Glück aber nicht waren. Natürlich ist die Musik von GWS melancholisch, nichts für den Dancefloor. Das ist alles streng durchkomponiert und arrangiert; doch nahmen sie sich die Freiheit, hin und wieder mit drei Gitarren allerherrlichsten Krach zu veranstalten. Das vermisst man auf der CD.
Gropper haderte viel mit dem Mixer. Mal war die Stimme zu leise, dann die Gitarre, dann hörte er sich nicht über den Monitor. Irgendwann war aber Alles gut und die Stimme kam klar rüber. Sie spielten sehr professionell ihre elegischen Songs mit den „sprechenden“ Titeln – Rest now, weary head! You will get well soon!, oder We are save inside while they burn down our house!. Hier kam also der Trost, den uns iLiKeTrAiNs verweigert hatten. Das Konzert war sehr abwechslungsreich. Die zwei Gitaristen spielten auch Trompete, der Keyboarder auch mal Akkordeon und dann musste man sogar an Calexico (SG) denken, oder an Element of Crime (JK). Wo wir schon bei Assoziationen sind, Anklänge an Radiohead sind offensichtlich, manchmal auch an Nick Cave. Ein Gast erwähnte Arcade Fire. Auch nicht falsch. Und doch sind GWS eigen und originell. Schön auch der mehrstimmige Gesang. Beeindruckt war ich von der Bühnenpräsenz des Herrn Gropper, der ja mal gerade 24 Jahre alt ist, oder so. Es war ein wunderbares Konzert, rauher als die CD, und wer die Playlist wissen will, schaut mal auf die Trackliste des Albums (das es beim Konzert für schlappe € 13,- zu kaufen gibt). Zwei Songs, die nicht auf der CD enthalten sind, wurden auch dargeboten, und man fragte sich, weshalb sie es nicht geschafft hatten. Ein Coversong gehörte ebenfalls zum Repertoire, nur hat Herr Gropper es leider nicht für nötig gehalten, mitzuteilen, von wem das Original ist und wie es heißt. Mit war der Song unbekannt. Ich bin gespannt, was wir von GWS noch alles erwarten dürfen. Die Giessener dürfen sich aber auf ein schönes Konzert freuen.

Donnerstag, 10. April 2008

Kaizers Orchestra, München Backstage, 09.04.2008

(awach) In meinem Kopf rumpelt und scheppert es und mein Hals kratzt ein bisschen. Aber ich bin gut gelaunt und wippe die ganze Zeit mit dem Fuß zur Musik in meinem Kopf. Sie brauchen jetzt nicht den Krankenwagen zu rufen, mir geht es gut: Ich war gestern Abend beim Kaizers Orchestra-Konzert im Backstage in München.
Es war mein erstes Mal in dieser Location, die nicht allzu groß ist, und ich kann leider gar nicht schätzen, wie viele Leute da waren. Es war auf jeden Fall gut voll, aber ich schätze, ein paar Leute hätten schon noch reingepasst.

Ich hatte einen erhöhten Platz rechts von der Bühne und einen guten Blick auf die Akteure auf der Bühne und auf den Saal.

Der Support war ein gewisser Geoff Berner aus Vancouver mit seinem Akkordeon. Wir mussten gleich mal mitsingen, um unsere Stimmbänder auf die Herren Kaizer vorzubereiten. Aber einen Vorglüher haben die gar nicht nötig; für die Stimmung sorgen sie schon selbst.
Leider war dann die Zeit zwischen Geoff und Kaizers Orchestra viel zu lang und im Publikum machte sich schon Unruhe breit: Pfiffe und Kaizers-Rufe. So um 21.30h kamen die Jungs dann auf die Bühne … und gaben gleich vom ersten Lied an alles!
Was ein herrlicher Krach! Zwei tolle Gitarristen, ein Drummer, der sich total verausgabte, ein Bassist (Kontrabass), ein etwas durchgeknallt wirkender obercooler Herr für die Tasteninstrumente (Pumporgel – heißt die wirklich so? Akkordeon und was da noch so rumstand) und natürlich Janove, der Sänger! Dazu zwei Ölfässer, Alufelgen, Brecheisen und Holzstöcke. Irre, was man damit so anstellen kann.
Der Saal war ab dem ersten Lied dabei. Janove hatte sie alle im Griff.
Die Musiker haben alles gegeben: Ihre Instrumente gespielt, dabei herumgesprungen, vor allem die Jungs an der Front (der Sänger und die zwei Gitarristen), auf die Fässer und wieder runter, auf den Ölfässern rumgekloppt, mit Holstöcken, mit den Felgen, mit Brecheisen auf die Felgen. Der irre Typ mit der Gasmaske hat die Orgel und das Akkordeon bearbeitet. Was sich wie der schiere Wahnsinn anhört, war auch so, aber guter Wahnsinn. Von der mitreißenden Sorte, die ins Blut geht und gute Laune macht.

Die neue Platte „Maskineri“ hat mir in meinem Wohnzimmer ja nicht so gut gefallen wie „Ompa til du dør“ (ich habe nur diese 2 Platten von K.O.), aber live waren allen Lieder klasse!
Sie haben Stücke aus ihrem gesamten Repertoire gespielt, und der ganze Saal hat mitgetanzt, gehottet, gesungen und gegrölt. Direkt vor der Bühne, wo die Hardcore-Fans standen, ging es richtig ab. Ich fand es erstaunlich, wie viele Leute die Texte wirklich mitsingen können – immerhin wird norwegisch nicht als erste Fremdsprache an deutschen Schulen unterrichtet. Es scheint da eine ganz begeisterte Fangemeinde zu geben, die die Texte lernen. Aber auch die gegrölten Lalalala- oder Ohohohoh-Chöre (z.B. bei Kontroll på kontinentet oder Bek Et Hallelulja), die auch die weniger Sprachbegabten mitsingen konnten, waren toll.

Ich weiß nicht, ob Janove ein Kunststoffhemd trug; auf jeden Fall klebte es nach drei Liedern schon am – zugegebenermaßen leckeren – Körper; gegen Ende des Konzertes tropfte der Schweiß von den Manschetten! Zur letzten Zugabe kam er dann ohne Hemd, nur mit offenem Jackett auf die Bühne, eye candy, sag’ ich nur.

Es war einfach toll – und ich laufe heute mit einem debilen Grinsen auf dem Gesicht herum, habe im Ohr immer noch diesen speziellen Orgelklang und den Rhythmus der Ölfässer und des Drummers.
Es hat sich wirklich gelohnt!

Übrigens: Kaizers Orchestra sind am 8.8. auf dem Taubertal-Festival (in Rothenburg o.T.), sagt zumindest die Website http://www.taubertal-festival.de/de/main/programm.html.

Samstag, 5. April 2008

Kaizers Orchestra, 04.04.07, Batschkapp FFM

Ein Abend im kaizerlichen Wohnzimmer

(uet) Die Batsche war wohl die ideale Location für den kaizerlichen Konzertauftakt in Deutschland.
Wie ein riesiges Wohnzimmer, alles in Schwarz gehalten, Kronleuchter an der Decke, intim und gemütlich. Wir konnten einen erhöhten Ausguck ergattern. Linkerhand der Bühne in ca. 8 Metern Entfernung vom Hauptgeschehen. Bestens.

Das Lokal füllte sich nur zögerlich und als Geoff Berner (Support) gegen ca. 19.30 Uhr die Bühne betrat, war der Saal noch lange nicht gefüllt.
Berner schaute erst mal tief ins fast leere Glas, was scheinbar zur Show gehört. Mit seiner Quetschkommode kredenzte er drei oder vier Lieder, die er wortreich garnierte.
War mal was anderes. Er alleine mit seinem Instrument auf der Bühne ... mmmh, Quetschkommoden-Folk-Punk vermischt mit Standup Comedy. Das Publikum dankte es ihm mit Applaus.


Gegen 20.00 Uhr war es dann endlich so weit!
Die norwegische Ausnahmeband kam in zugeknöpften Anzügen à la frühe Beatles auf die Bühne. Bereits beim Einmarsch hatte ich Gänsehaut.

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Das Hemd des charismatischen Sängers war schon nach ein paar Liedern klitschnass durchgeschwitzt. Er gab von Anfang an alles. Manche müssen um die Gunst des Publikums kämpfen, er nicht. Seine mitreissende Show ließ die Hände bereits beim ersten Lied nur zu bereitwillig in die Höhe schnellen. Er hatte die Bühne inne, sprang auf die Ölfässer und wieder hinab und flirtete mit der Masse.
Als sie dann noch anfingen, mit Axtstielen auf den Ölfässern, die am Rande der Bühne standen, zu trommeln, mit Autofelgen darauf zu hauen … klasse. Atmosphäre entstand auch durch die Wohnzimmerlämpchen, den Einsatz von Quetschkommode und Kontrabass. Der Drummer spielte permanent mit vollem körperlichen Einsatz. Gegen Ende turnte er sogar auf seinem Set herum.

Die Batsche tobte von Anfang bis zum Ende. Auf unserem höher gelegenen Ausguck hatte man den Kessel und die Protagonisten optimal im Blick.

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Das Licht war sparsam eingesetzt. Die Band oft puristisch in eine oder zwei Farben getaucht, teilweise im Nebel. Einzig nervig war das Stroboskoplicht.

Nach fast zwei Stunden mit Zugaben war es leider zu Ende. Gefühlt war es eine Viertelstunde. Ich habe selten so etwas Mitreissendes erlebt und kann mir nicht vorstellen, dass dieses Konzerterlebnis so schnell von etwas anderem getoppt wird.

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Frau Wachowski, nur zu gerne käme ich am 09.04. noch mal mit zu den Kaizers! Have fun! Bin gespannt auf Ihre Nachlese.
Ich kann jedem nur empfehlen, sich der Kaizerfamilie anzuschliessen.

Um bei Frau Köstlers Wortwahl zu bleiben: TERRA-GEIL!

Sobald sich weitere Konzertkritiken oder brauchbare Fotos auftun, werde ich Links dazu ergänzen.

Konzertfotos aus Frankfurt!
http://www.kaizers.de/skripte/cs_gallery/2008index.php

Montag, 24. März 2008

The Quantic Soul Orchestra, 23.03.08, S!nkkasten, FFM

Das Davor
(Me) Eine schöne Tradition der Konzertbesuche unserer Hörsturzler ist das Essen davor. Die wichtigste Frage dabei ist: Wer kommt pünktlich? Wer langsam nervt, sind der Herr Meve und das Hofmädchen, die entweder überpünktlich oder wie auch diesmal zu früh in der Gaststätte erscheinen. Nicht viel besser ist der Herr Geyer, der zwar diesmal versprach, später zu kommen, aber wie bei sämtlichen Treffen zuvor auf die Minute genau erschien. Da aber auch Frau Köstler nebst Gemahl im Bereich des akademischen Viertels eintrafen, konnte bald mit der Essensbestellung begonnen werden. Der Herr Geyer schwächelte dabei, da er ja unbedingt am Mittag in seiner schwäbischen Heimat mit dem Herrn Debes ein Lamm verspeisen musste – er wollte nur ein Süppchen.
Die anderen ließen es sich schmecken. In der gemütlichen und urigen Gaststätte „Klosterhof“ kamen sehr interessante Gespräche zustande, wie über das nervenaufreibende Prozedere der Kriegsdienstverweigerung mit Anhörung und Verhandlung, wie es bis Mitte der 80er Jahre üblich war. Der Gemahl von Frau Köstler konnte ein Lied davon singen. Der Herr Meve verweigerte später und hatte es gut; der musste dem Kreiswehrersatzamt nur eine von seinen Geschichtchen schreiben.
Erwähnt werden sollte noch die allgemeine Erleichterung der Beteiligten darüber, dass der Herr Geyer seinen Fotoapparat vergessen hatte, nachdem es beim Herrn Lekman zu nicht gerade schmeichelhaften Beweisfotos kam.
Bald hatte man gespeist, und so machte man sich bei Eiseskälte über die Zeil auf den Weg zum Sinkkasten. Pünktlich wie die Damen und Herren waren, hatte dieser noch zu. Selbst als er öffnete, ließ man immer nur alle paar Minuten jeweils zehn Leute hinein; das arme Kassen-und Garderobenpersonal schien dem Andrang nicht gewachsen.
Selbst dann zog der Konzertbeginn sich hin, und eine Unterhaltung war leider auch schwer möglich, da ein DJ das Publikum mit sehr geiler Funkmucke auf das Konzert einstimmte.
Doch um 22.30 Uhr ging es los – ein Zeitpunkt, bei dem Herr Morrison drei Wochen zuvor, von seinem Altenpfleger gebettet, schon eine Stunde schlief.
Über das Konzert hat Frau Köstler schon alles gesagt. Wer es noch nicht gelesen hat, der schaue im Hörsturz-Nachher.
Doch auch das MEGA-GEILSTE Konzert geht mal zu Ende, und da es schon zu vorgerückter Stunde war und der Herr Geyer und einige andere mit den zufallenden Äuglein kämpften, fiel diesmal der Umtrunk danach aus, was aber nach diesem schönen Abend kaum einer vermisste.
So freuen wir uns auf das nächste Treffen und die Fortsetzung der inzwischen zur festen Institution gewordenen Hörsturz-Konzert-Abende.

Sonntag, 2. März 2008

Samstag, 01.03.2008, Van Morrison, Jahrhunderthalle Frankfurt Höchst

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(Me) Diesmal war alles anders. Denn pünktlich waren diesmal das Hofmädchen und Herr Meve. Wer diesmal nicht pünktlich war, war Herr Haverkamp, denn er saß bereits da. Als die beiden die Wunderbar betraten, machten sie erst mal lange Gesichter, denn es lief wieder deren Erwartung doch Fußball auf der Großleinwand. Auch Herr Haverkamp machte ein langes Gesicht, denn Dortmund lag 0:2 zurück.

Doch Fußball war bald vorbei, und so konnte doch Essen bestellt werden. Herr Haverkamp aß ein Hausmannskost-Jägerschnitzel, das Hofmädchen und Herr Meve entschieden sich wieder mal für das exotische indische Huhn, diesmal allerdings nicht in der Tandoori-Variante, schließlich saß Herr Morrison nicht am Nebentisch.
Serviert wurde das Essen von einer leckeren Schnitte, wie das Hofmädchen und Herr Haverkamp bemerkten, ein Gedanken den Herr Meve sofort bestätigte.

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Da der Plausch und das Essen sich doch etwas hinzogen, wurde es halb acht, als man sich auf den Weg zur Halle machte, wider erwarten war der Andrang groß, so stand man erst mal im Stau. Pünktlich wie die Herrschaften nun mal sind, betraten sie exakt zu den ersten Tönen von Van Morrisons Konzert den Saal. Doch wenn einer pünktlicher ist als diese Herrschaften, dann ist es Herr Morrison, dessen Konzerte mit dem Gongschlag der Tagesschau beginnen und Punkt 21.30 h beendet sein müssen. Sein Altenpflegerpersonal hat dann wohl seinen tariflich vereinbarten Feierabend, was eine Zugabe ausschließt.
Details zu dem Konzert im Hörsturz-„Nachher“-Forum.

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Da der Abend erst begonnen hatte, machte man sich wieder auf den Weg in die Wunderbar. Eine Idee, den wohl die restlichen Besucher des Konzertes ebenfalls hatten, denn diese war nun überfüllt. Die einzigen Stehplätze waren der Laufkorridor der Bedienungs-Schnitte, und so ging man auf die Suche nach einer Alternative.

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Die gab es eigentlich nicht, doch die gefundene Sports-Bar hatte zumindest geöffnet und freie Sitzplätze. Von jedem dieser Sitzplätze hatte man Blick auf TV-Monitore mit wahnsinnig interessanten Sportveranstaltungen in den USA, an den Wänden hingen Baseballschläger, amerikanische Sportwimpel und Bilder amerikanischer Sportgrößen, zu hören gab es Hip-Hop, eben genau das Ambiente, was man sich nach einem grandiosen Van Morrison-Konzert wünscht (*hüstel*). Egal, man setzte die interessante Unterhaltung fort und offenbarte sich Details aus wilder Vergangenheit (uiuiui), trank noch einen für die Nacht und wünschte sich schließlich eine gute eben solche.

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Montag, 25. Februar 2008

Jens Lekmann im Mouson, Frankfurt, 24.02.08

Um diesen Ereignis beizuwohnen, verabredeten sich Frau Hofmann (Hofmädchen), Herr Ebner von Eschenbach (MEvE) und der Herr Geyer (Geyer) um 19 Uhr am Veranstaltungsort. Der Geyer war wieder pünktlich. Nicht pünktlich waren wieder das Hofmädchen sowie Herr MEvE, denn die saßen bereits schon da. Aber das kennt man ja schon. Am Nachbartisch saßen Herr Lekmann mit seiner Band und stärkten sich mit Hühnerbeinen und anderen Dingen vor dem Konzert.
Aber das Hofmädchen und der Geyer waren doch recht erschrocken als sie sich so plötzlich gegenüber standen.

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Aber dann war auch schnell alles wieder gut,

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und das Konzert konnte beginnen.

Das Frauenduo "Kim Ki O" aus Istanbul sorgte mit seinen sphärischen Klängen für eine entspannte Stimmung.

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Nach ca 40 Minuten gab es freundlichen Beifall.

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Nach einer kurzen Umbaupause kam er dann endlich, der singende Schwiegersohn und Melodienerfinder Jens Lekmann.

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Die Band bestand aus Bass, Electronics, Drums, Geige, Cello. Lekmann selbst spielte Gitarre und Keyboard und Daumenklavier. Bis auf Lekmann selbst und den Electroniker allesamt Frauen, die für eine fast schon orchestrale Begleitung sorgten und die bittersüßen Melodien Lekmanns in einen samtenen Soundteppich hüllten. Diese Melodien würden einen spannenden Kontrast zu den bösen Texten Lekmanns bilden, so die Frau Hofmann.

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Kurz bevor mir von der Obrigkeit das weitere Fotographieren verboten wurde, konnte ich noch dieses Foto machen.

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Obwohl Lekmann keine Scheu vor dem großen Ausdruck hat singt er sich doch sehr souverän am Kitsch vorbei, wenn auch manchmal nur knapp. Dennoch hatte ich anschließend Lust auf eine Essiggurke.

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Hah, Hofmädchen kann auch peinliches Bildmaterial einstellen! :-P

Mittwoch, 30. Januar 2008

Iron & Wine 28.01.08

Es sollte das erste Hörsturztreffen werden; ein historischer Moment sozusagen, um ein zu großes Wort zu mißbrauchen. Der Anlaß war ein Konzert des Herrn Sam Beam aka Iron &Wine in der Frankfurter Dreikönigskirche.
Als Treffpunkt diente die altehrwürdige Apfelweinwirtschaft "Atschel" in der Wallstraße zu Sachsenhausen. Es waren allerlei Kennenlernspiele vorbereitet, so daß nichts schief gehen konnte. Das Treffen war für 17.30 vorgesehen. Pünktlich war der Herr Geyer. Nicht pünktlich waren Frau Hofmann und Herr Ebner von Eschenbach, die saßen nämlich bereits da und harrten der Dinge, die an diesem Abend noch passieren sollten. Nachdem die Drei mit ein paar Luftballons rumgetollt haben und die ersten Hemmungen abgelegt waren, kam auch schon die reizende Frau Köstler. Kurz danach dann auch der Herr Astheimer. Der Herr Haverkamp traf erst etwas später ein, war aber nicht gekränkt, daß die bereits Anwesenden schon ihr Essen bestellt hatten. Beinahe hätte der Herr Geyer, der etwas unschlüssig war, das Gleiche gegessen wie Frau Köstler, aber der Wurstsalat war mit Käse und das mag der Herr Geyer nicht. Dies aber nur nebenbei.
Gegen 19 Uhr wurde die Gruppe von der freundlichen Bedienung an einen anderen Tisch gebeten, da der ursprüngliche Tisch reserviert war. Kurz danach macht sich die Gruppe auch schon auf den kurzen Weg zur naheliegenden Dreikönigskirche, wo bereits die Frau Lebzuch wartete. Wir waren komplett.
Dann ging auch schon gleich das Konzert los mit allen Nachteilen, die eine Kirche so zu bieten hat. Keine Toiletten, kein Bier, harte Bänke und mangelhafte Akustik. Dennoch war`s ein schönes, sehr entspanntes Konzert, das nach 1 1/2 Stunden vorbei war.
Danach wieder in`s "Atschel". Wieder wurden wir von einem Tisch zu anderen gebeten. Der 4. an diesem Abend.

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Die Frau Hofmann war etwas scheu und versteckte sich hinter ihrem Palästinensertuch. Auch Frau Lebzuch, hinten rechts, zog es vor, erstmal unerkannt zu bleiben. Das änderte sich dann aber,

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also ein bißchen wenigstens. Frau Köstler, Herr Haverkamp, Herr Astheimer und Herr EvE bewahrten die notwendige Gelassenheit.

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Mittlerweile waren die Hörsturzler zum Gegenstand einer Wette zwischen einem Gast und der Bedienung geworden. Es ging wohl darum, ob die Gruppe bereits am frühen Abend in dem Lokal gewesen sei. Da dies zweifellos der Fall war, hat irgendwer die Wette verloren. Dies brachte dem Herrn Geyer (wieso eigentlich ausgerechnet dem) ein Mispelchen ein, was der Herr Geyer ausdrücklich dem leider abwesenden Herrn Debes widmete und auf sein Wohl verzehrte.

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Wie der Herr vorne rechts auf das Bild gekommen ist, bleibt ein Rätsel.
Es war ein sehr schöner, sehr lustiger Abend mit sehr netten Leuten, der dringend nach einer Wiederholung verlangt.

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Trinkverbot???
Hut ab, Herr Münch, sehr gut wiedergegeben, wie...
ebus - 24. Apr, 19:10
Get Well Soon, 23.04.08,...
Nebelschwaden ziehen über das Sauerland (möpp)...
Hoersturz - 24. Apr, 18:08
*schnüfz*
Danke für den ausführlichen Bericht, Herr...
uet - 23. Apr, 10:25
iLiKeTrAiNs und Get Well...
- Geht das zusammen? Nein, getrennt. Zu Buche standen...
Hoersturz - 22. Apr, 23:03
Auch wieder ein schöner...
Auch wieder ein schöner Bericht. Vielen Dank....
Geyst - 10. Apr, 13:45
Wär gern dabei gewesen
Hört sich so an, als wäre ich gerne dabei...
ebus - 10. Apr, 12:42
Sehr schön!
Danke für den wunderbaren Bericht, Frau Wachowski....
uet - 10. Apr, 12:28
Kaizers Orchestra, München...
(awach) In meinem Kopf rumpelt und scheppert es und...
Hoersturz - 10. Apr, 12:24

Hörsturz Topten 2007


Amy Winehouse
Back to Black


Radiohead
In Rainbows


Kate Nash
Made of Bricks



die Fantastischen Vier
Fornika


PJ Harvey
White Chalk


Joe Henry
Civilians


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The Shepherd´S Dog


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Lifeline


Blackfield
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